Montag, 7. Januar 2013

Tschüs 2012. Willkommen 2013!

Neues Grün bei Olsberg | Foto von Arno Bovensmann
Da waren sie wieder - die Rauhnächte. Jene Zeit um den Jahreswechsel, über deren seltsame Undefiniertheit und Unheimlichkeit auch der Aktivismus von Weihnachten und Silvester kaum hinwegtäuschen kann - mich zumindest nicht.

Für mich ist es eine seltsame Zeit, in der viele Dinge oft nicht so ganz zusammenpassen.
Schon allein diese schnelle Abfolge von Feiertagen. Es wäre doch viel einfacher, wenn die Wintersonnwende, Weihnachten und Silvester auf einen Tag fielen. Stattdessen feiere ich einmal für mich, dann mit der (pseudo-) christlichen Verwandtschaft und schließlich noch mal mit der Knallfraktion den Beginn des neuen Zyklus.

Ein Grund mehr für mich, an einer neuen, ganz persönlichen Jahreswechseltradition festzuhalten: dem Kurzurlaub in den ersten Januartagen.

Ich habe in den letzten Jahren festgestellt, dass ein viertägiger Abstecher in die Natur, wo ich mein Inneres zur Ruhe bringe, Altes gedanklich abschließe, Ideen und Pläne für die kommenden Monate sortiere, mich mit gutem Essen verwöhnen lasse und viel frische Luft atme, meinem gesamten Jahr einen positiven Boost gibt, aus dem ich im Laufe der folgenden Monate immer wieder Kraft schöpfe.

Dazu gehört für mich auch, mich stärker dem Wetter auszusetzen, selbst wenn es gerade vorwiegend regnet, alle Wege matschig sind und der Wald und die Berge, von grauem Nebel verhangen, unheimlich und trostlos wirken.

Wenn man aus diesen Dingen Kraft schöpfen kann, dann kann man aus Allem Kraft schöpfen. Und schon nach der nächsten Wegkurve sieht man vielleicht kraftvolles junges Grün, das sich aus dem Alten, Überholten erhebt, wie auf dem Foto.

In diesem Sinne einen schönen Jahresbeginn, Leute!

/|\
Chris

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen